Apr5th

Mönchguter Feriendomizile mit großartigem Blick auf Ostsee und Bodden

In lichtem Terracotta schwebt die Villa Göhren über den Hügeln der idyllischen Boddenlandschaft Mönchguts. Hier, wo die Insel Rügen am schönsten ist, öffnen hohe Fensterfronten an umlaufenden Balkonen strahlend den Blick auf den Greifswalder Bodden, die Ostsee und die Zickerschen Berge. Die vier Appartements mit jeweils zwei Schlafzimmern sind das ideale Feriendomizil für befreundete Paare oder Familien. Der Südstrand ist nur fünf Geh-Minuten entfernt, auch das mondäne Badeleben des Ostseebades Göhren ist in fünfzehn Minuten zu ereichen. Die 2011 erbaute Villa Göhren auf Rügen ist modern und in mediterranem Flair eingerichtet. Read the rest of this entry »

Dez1st

Pötenitzer Wiek

Die Untertrave, die Pötenitzer Wiek und der daran anschließende Dassower See bilden zusammen ein etwa 40 km² großes mesohalines inneres Küstengewässer in Ferienwohnungen Schleswig-Holstein an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern, das auch Traveförde genannt wird, aber in sich Charakteristika verschiedener Gewässerformationen vereinigt. Die Wasserfläche gehört insgesamt zum Gebiet der Hansestadt Lübeck, die östlichen Ufer zu Ostsee Ferienwohnungen Mecklenburg Vorpommern.

Die Untertrave ist trotz ihrer Funktion als Wasserstraße ein wichtiger Lebensraum für Wasservögel und als solcher gemäß Natura 2000 klassifiziert. Noch wichtiger als Naturraum sind Pötenitzer Wiek und Dassower See. Auf der Pötenitzer Wiek unterliegt der Bootsverkehr Beschränkungen. Die Ufer sind reich an Gebüsch und Schilf, sogar kleine Salzwiesen gibt es. Das Südufer der Priwalls sowie Wasserfläche, Inseln und Ufer des 8 40 km² großen Dassower Sees stehen unter Naturschutz.

Nov29th

Stülper Huk

Die Stülper Huk ist eine Huk   im Unterlauf der Trave, an einer Flussbiegung gegenüber von Pötenitzer Wiek und Dassower See im Naturschutzgebiet Dummersdorfer Ufer.

Im 12. Jahrhundert ließ Heinrich der Löwe die Huk wegen der strategischen Lage und ihrer Erhebung (Hirtenberg) über der eiszeitlichen Schmelzwasserrinne der Trave mit einer Burg befestigen, die jedoch von den Abodriten, rund drei Jahrzehnte nach ihrer Entstehung, zerstört wurde. Die Stülper Huk gilt heute als eines der wichtigen Bodendenkmale im Bereich Travemünde.

Nov27th

Trave

Die Trave entspringt in Gießelrade (Kreis Ostholstein) , nördlich der B 432 zwischen Ahrensbök und Scharbeutz. In der Dorfmitte findet sich der Quelltümpel, der von einer kleinen Anlage mit Sitzbänken umgeben ist. Von dort fließt sie in alten Schmelzwasserbetten der letzten Eiszeit und zuerst in südwestlicher Richtung durch den Wardersee nach Bad Segeberg und dann weiter in Richtung Süden nach Bad Oldesloe. Dort knickt sie nach Osten ab, um erst südlich an Reinfeld vorbeizufließen und dann bei Hamberge und Moisling nach Lübeck zu gelangen.

Von Bad Oldesloe bis zur Einmündung des Elbe-Lübeck-Kanals war die Obere Trave ab 1921 Reichswasserstraße, ging aber 1941 an Preußen zurück.

Beim Lübecker Dorf und jetzt Stadtteil Genin mündet von Süden der Elbe-Lübeck-Kanal ein, auf langen Strecken entlang der Stecknitz 1895 – 1900 gebaut. Gleichzeitig mit dem Kanalbau wurde der Fluss von der Kanaleinmündung bis zum Rand der Altstadt zur Kanaltrave vertieft und verbreitert. Bei der Lübecker Altstadt wurde der Flusslauf nach Bedürfnissen der Schifffahrt und der mittelalterlichen Stadtverteidigung umgestaltet, so dass er sich südlich des Lübecker Doms in mehrere Gewässer gabelt. Zunächst zweigt der Stadtgraben nach Westen, dann die Kanaltrave nach Osten vom ursprünglichen Travelauf ab und führt im ehemaligen Bett der Wakenitz zum Klughafen an der Nordostseite der Altstadt. Die Wakenitz, die die Altstadt ursprünglich östlich begrenzte, wird bei der Rehderbrücke (früher: Krähenbrücke) mittels eines Dükers unter der Kanaltrave hindurch in den Krähenteich geleitet und fließt von dort durch den Mühlenteich in die Stadttrave (stadtlübisch: Obertrave). Diese ist Teil des ursprünglichen Travelaufs am Westrand der Altstadt. An ihrem linken Ufer stehen die Salzspeicher. Nördlich des Holstentors wird dieser Travelauf stadtlübisch Teil der Untertrave und heißt aber weiterhin offiziell Stadttrave bis zum Zusammenfluss mit der Kanaltrave. An deren rechtem Ufer, der Straße An der Obertrave, steht die Musikhochschule. Westlich der ehemaligen Wallanlagen verläuft der Lübecker Stadtgraben.

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Nov24th

Internationale Kunsttage Dezember in Kühlungsborn

Kreativ in Kühlungsborn: Das Ostseebad liegt vom 1. bis 4. Dezember in den Händen von 23 Künstlern aus zehn Ländern, die das touristische mit einem künstlerischen Angebot verweben. Während der Kunsttage, die vom Kulturverein „Mecklenburg Inspiriert“ organisiert werden, präsentieren sie die Ergebnisse ihrer zuvor vor Ort geleisteten Arbeit, die von Malerei, Fotografie und Installation über Tanz, Musik und Performance bis hin zu Video und Film reicht. In der so genannten Kreativsaison, die am 1. November begann und bis zum 15. Dezember andauert, wirken die Kunstschaffenden in Hotels, Gutshäusern, Restaurants, Cafés, Museen und Galerien im Ostseebad und dessen Umgebung gemeinsam mit mecklenburgischen Kollegen und inspirieren sich dabei gegenseitig. Urlaubsgäste haben unterdessen die Gelegenheit, die Entstehung von Kunstwerken mitzuerleben und eng mit den Künstlern in Kontakt zu kommen, die in den Hotels und Gästehäusern nicht nur arbeiten und ausstellen, sondern dort auch wohnen. Read the rest of this entry »

Okt5th

Ostsee soll abwasserfrei werden

Kreuzfahrtschiffe und Fähren dürfen künftig keine ungeklärten Abwässer mehr in die Ostsee einleiten. Die Internationale Maritime Organisation (IMO) hat ein stufenweises Verbot beschlossen, wie die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) am Montag in Stralsund mitteilte.

Das ist ein wichtiger Schritt für den Schutz des Meeres.

Das neue Verbot tritt für Schiffsneubauten von 2013 an in Kraft. Ab 2018 gilt es ostseeweit für alle Passagierschiffe .

Nach WWF-Angaben reisen jährlich 80 Millionen Passagiere mit Kreuzfahrtschiffen über die Ostsee. Dabei gelangten durch  Schmutzwasser jährlich 340 Tonnen Stickstoff und 112 Tonnen Phosphor ins Meer.  Die Folge seien Algenteppiche und sauerstoffarme Todeszonen am Meeresboden.

Aug23rd

Ostsee-Robbenfahrten

Ein schwarzer Punkt blinkt zwischen den Wellen auf, ganz kurz. Dann verschwindet das Schwarz wieder im Wasser. „Das war eine Robbe“, sagt Expeditionsleiter Florian Hoffmann. Die Urlauber, die eine Expeditionstour an Bord der MS „Sundevit“ gebucht haben, schauen noch einmal durch ihre Ferngläser, suchen nach dem Tier und schütteln ungläubig den Kopf. Dann bannt ein Fotograf das kegelförmige Haupt des Fischjägers aufs Foto. Der ultimative Beweis! „Das ist tatsächlich eine Robbe – eindeutig“, sagt ein Meeresbiologe.

Im Dezember letzten Jahres starteten die „Weiße Flotte“ und das Bundesamt für Naturschutz versuchsweise mit den Ausflugsfahrten zu einer Robbenbank. Nun erneuerten die Partner ihre Vereinbarung – jetzt mit Beteiligung des Landes. Sie legt fest, wie weit und auf welchen Routen sich die Schiffe nähern dürfen und limitiert die Fahrten zugleich auf eine pro Woche. Die Vereinbarung setze einen Maßstab, dem auch andere Anbieter von Robbenausfahrten oder Naturerlebnis-Exkursionen folgen sollten, sagt Umweltstaatssekretär Karl Otto Kreer. Für Henning von Nordheim, Meeresbiologe im Bundesamt für Naturschutz, ist diese Vereinbarung eine Art „Qualitätssiegel“ für robbenfreundlichen Ausflugstourismus. Jede Reederei, die dieser Vereinbarung beitrete, dokumentiere damit, dass sie sich an die vorgegebenen Standards halte.

Doch genau darin sieht der Umweltverband WWF ein Problem. „Die Fahrten zu den Liegeplätzen der Kegelrobben lassen sich schwer steuern und kontrollieren“, kritisiert Cathrin Münster vom WWF. Dafür müsse jetzt das Land Sorge tragen. Der Umweltverband befürchtet, dass das verständliche Interesse an den Tieren auch jene Wassersportler zu den Plätzen lockt, die sich nicht an die Vereinbarungen halten. „Wir haben noch keine Kolonie, in der nachweislich Nachwuchs reproduziert wird.“ Deshalb seien die Ausflugsfahrten verfrüht, so die Umweltschützerin. Nach einer gnadenlosen Ausrottung, die im 19. Jahrhundert begonnen hatte, wächst der Bestand dank umfangreicher Schutzmaßnahmen auch wieder an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Inzwischen werden zehn bis fünfzehn Tiere gezählt, die offenbar dauerhaft im Greifswalder Bodden leben.

Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz wurden seit Dezember vergangenen Jahres 19 Ausflugsfahrten veranstaltet. Nur zwei Touren blieben erfolglos. Auf den siebzehn Fahrten wurden jeweils zwischen zwei bis sieben Tiere gesichtet, berichtet von Nordheim. „Wir haben inzwischen einen relativ stabilen Bestand im Greifswalder Bodden.“ Von einer Kolonie, wie sie früher auch im Greifswalder Bodden existierte, sei man aber noch weit entfernt, schränkt auch er ein. Die Kritik des WWF an den Touren hält er allerdings für unbegründet. Die Fahrten hätten gezeigt, dass sich die Tiere nicht stören ließen. Damit die Rückkehr der Robben dauerhaft bleibt, müssten die Tiere nun einen ruhigen Liegeplatz finden, erklärt der Biologe. Hoffnungen ruhen auf den künstlichen Aufspülungen in der Nähe der Insel Ruden, die im Sommer als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Ostsee-Pipeline angelegt wurden.

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